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Erste Frühjahrsprüfung

    26./27. März 2011: Sonnenschein zur ersten Frühjahrsprüfung 2011

Die Ergebnisse im Überblick: hier...

Es war zwar kalt, aber die Sonne schien ununterbrochen - und so war die Stimmung während unserer ersten Frühjahrsprüfung bestens.

Wenn auch die Ergebnisse nicht ganz mit dem guten Wetter mithalten konnten.

Leistungsrichter Sören Roggenbau war erstmals bei uns zu Gast und bekam insgesamt 6 Begleithunde, zwei IPO3-Teilnehmer und 8 Fährtenhunde verteilt auf zwei Tage zu sehen.

Begleithunde

Den Anfang bei den Begleithunden machte Christian mit seinem Mittelschnauzer Isaro. Isaro hielt ständig einen gewissen “Sicherheitsabstand” bei Fuß, was Leistungsrichter Sören natürlich sah und auch reklamierte. Am Ende reichte die Vorstellung aber zum Bestehen.

Christian und Isaro

Unser Gast Björn Leuschner von den Rettungshunden aus Pinneberg ging als nächster mit Labrador Sunny an den Start.

Leider hing Sunny immer etwas und zeigte auch die technischen Übungen nicht zu 100%, so dass Sören dieses Paar nicht bestehen lassen konnte.

Björn und Sunny

Anschliessend lief Barbara mit Zarek ihre erste BH. Nach einer ordentlichen Vorführung wurde es für alle Seiten nochmal spannend, als Zarek aus der Dauerablage aufstand. Würde es trotzdem reichen?

Weil die restliche Unterordnung aber schön anzusehen und auch sehr korrekt war, bestanden Barbara und Zarek letztlich trotz der fehlenden 10 Dauerablage-Punkte.

Zarek himmelt Frauchen Barbara an

Ein tolles Bild boten Antonia und ihr Nachwuchshund Jack. Man sah zwar, dass Jack diese eintönige Unterordnung zum Ende hin doch etwas zu langweilig wurde, und er gern auch mal eine Wippe, einen Tunnel oder einen Slalom eingebaut hätte. Aber die beiden bestanden ohne Not und können sich nun wieder den temperamentvolleren Dingen widmen.

Ein tolles Team: Antonia und Jack

Als letzte BH-Teilnehmer betraten Annegret mit Cena und Ingeborg mit Cula den Platz.

Ingeborg hatte große Mühe, ihre läufige Ridgeback-Hündin in Wallung zu bringen. Cula machte einen müden, etwas deprimierten Eindruck, wodurch letztlich kein schönes Bild entstand und viele Übungen nicht korrekt gezeigt wurden. Sören konnte die beiden leider nicht bestehen lassen.

Cula guckt nicht besonders glücklich

Annegret und Cena machten ihre Sache anschliessend recht ordentlich und Annegret schickte Cena guter Dinge in die Dauerablage.

Dort hatte aber zuvor die läufige Cula gelegen. Cena wunderte sich doch sehr über diesen Duft und lag sofort unruhig, wälzte sich am Platz und entfernte sich letztlich auch aus dem Radius, innerhalb dessen Soren ihr noch eine Teilbewertung hätte geben können.

Aus der Unterordnung brachten Cena und Annegret dann nicht genug Reserven mit, um diese 10 Punkte auzugleichen. Es reichte also diesmal leider nicht zum Bestehen.

Das sieht doch ganz ordentlich aus: Annegret und Cena

IPO 3

Sylvia und I´Kon hatten morgens in der Fährte keinen schönen Start. I´Kon verwies zwei Gegenstände gar nicht und den dritten nur mit Hilfe. Blieben nur 78 Punkte.

Für die Unterordnung konnten sich alle Zuschauer, die I´Kon kennen, ehrlich begeistern. Er lief viel freier und fröhlicher als zuletzt und machte in den technischen Übungen keinen groben Fehler.

Den einen oder anderen kleinen Fehler sah Sören dann aber doch und so blieben 82 Punkte in Abteilung B.

Im Schutzdienst zeigte sich I´Kon spritzig und triebig und erhielt dafür 87 Punkte.

Manfred und Athis hatten einen besseren Morgen in der Fährte. Athis ließ einen Gegenstand liegen, suchte ansonsten aber sehr schön und erhielt 91 Punkte.

Die Unterordnung liess wieder alle Herzen am Zaun höher schlagen: Athis federte neben Manfred her, warf die Beine, himmelte Herrchen an und war einfach nur gut drauf.

Leider landete das Holz für das Bringen über die Hürde sehr schräg hinter eben dieser. Bevor Manfred beim Leistungsrichter um Korrektur bitten konnte, rutschte ihm schon das “Ho....pp” raus und Athis war auf dem Weg: An der Hürde vorbei, schnurstraks zum Holz und dann allerdings über die Hürde zurück.

So´n schiet, das war teuer. Blieben in Abteilung B am Ende 87 Punkte.

Auch der Schutzdienst war wieder einmal sehr schön anzusehen. Athis packte mit vollem Griff zu und unser Helfer Patric hatte gut zu tun. Sören Roggenbau belohnte die Vorstellung mit 94 Punkten.

Ein tolles Bild: Athis und Manfred
Athis war einfach nur gut drauf

Fährtenhunde

Auf gefrorenem Boden legten die Fährtenleger Torsten vom GHV Tornesch, Manfred, Alex und Astrid am frühen Sonntagmorgen die Fährten. Das Gelände sah toll aus, war aber - zusätzlich zum Frost - ordentlich anspruchsvoll. Es lag viel Stroh und Mist auf der Neusaat und als dann - zum Zeitpunkt der Verleitung - die Sonne schon etwas Kraft hatte, stieg Verleiterin Helga eine ordentliche Ladung Gülle in die Nase. Also: Nichts für Stubenhocker.

In der einzigen FH 1 startete unser Gast vom PHV Elmshorn Frank Höwner mit Bayka. Leider hatte Bayka nach dem Straßenübergang massive Probleme und kam mit einigen zusätzlichen kleineren und mittleren Fehlern am Ende nur auf 60 Punkte. Das reichte leider nicht zum Bestehen.

Frank und Bayka hatten kein Glück

Die erste FH 2 sollte dann noch übler verlaufen: Astrid und Hanna suchten gründlich los und auf dem ersten und zweiten Schenkel gab es nichts zu meckern. Im Winkel in den Halbkreis ging Hanna dann aber völlig verloren, suchte nach allem Möglichen im Knick, nur nicht nach dem Fährtenverlauf. Sie fand den Weg noch einmal wieder, stürzte am nächsten Winkel aber wiederum komplett ab, so dass Astrid nach Abbruch an kurzer Leine die Gegenstände einsammeln konnte.

Da war die Welt noch in Ordnung

Alex und Matey erging es schliesslich besser: Matey kam mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht, zeigte nur als sein “übliches” Markenzeichen ein etwas langesames Verweisen und hatte auch nur an einem Punkt kleine Probleme. Sören Roggenbau belohnte diese Leistung mit 92 Punkten.

Matey ist eben Vollprofi!

Mit Ramses lief es später für Alex nicht ganz so perfekt. Er suchte über Strecken gewohnt tief und gründlich, verwies die Gegenstände schlagartig und (bis auf einen) 100% sicher, hatte dann aber ungewöhnlicherweise massive Probleme an allen Winkeln. Dabei hat er die Spitzen sogar noch am besten ausgearbeitet.  Weiss der Geier, was da los war. Es kamen letztlich leider “nur” 84 Punkte dabei heraus.

Geradeaus lief es super: Ramses und Alex

Wieder zu Gast war auch diesmal der Fährtenprofi Ottomar Kraye.

Mit seinem jüngeren Riesenschnauzer Ascan gelang ihm einmal mehr ein Meisterstück: 100 Punkte. Gab halt nichts zu meckern.

Ottomar mit Ascan

Sein älterer Harkon zeigte später nur sehr winzige Fehler und kam auf 97 Punkte.

Wiebke und Gandhi kämpften sich bis zum Ende durch und kamen nicht vom Weg ab. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Gandhi verwies keinen der 7 Gegenstände.

Zusätzlich zu einigen weiteren Problemen und Problemchen, blieben dann leider am Ende nicht mehr genügend Punkte zum Bestehen. (64)

Unser Gast Ilona Neumeister mit Cooper (GHV Tornesch) zeigte dann nochmal, wie man es richtig gut macht: Der kleine Cooper hat richtig schön gearbeitet und kam im Ziel auf schöne 93 Punkte.

Klein-Cooper gewohnt souverän

Alles in allem also durchwachsene Ergebnisse, die der Stimmung aber keinen Abbruch taten.

Alles lief wieder einmal reibungslos und harmonisch.

Herzliche Glückwünsche an alle erfolgreichen Teilnehmer und “Kopf hoch” an diejenigen, für die es diesmal nicht gereicht hat. Es kommen auch wieder erfolgreichere Zeiten!

Ganz viele dicke Dankeschön an:

- Sören, der konsequent korrekt und fair gerichtet und interessante und lehrreiche Beurteilungen abgegeben hat.

- Uli, die diesmal zur Prüfungsleitung “verdonnert” war, was man ihr aber nicht angemerkt hat: Sie hat den Job liebevoll, top organisiert und die Siegerehrung herzlich über die Bühne gebracht. Das hat prima geklappt Uli, vielen Dank dafür. Wenn das man nicht nach einer “Zugabe” schreit ;-))

- An dieser Stelle natürlich auch großer Dank an Buko, der den “Papierkrams” prima vorbereitet hatte.

- Unser Küchenteam diesmal bestehend aus Wiebke und Conny! Das war wieder lecker und (zu) reichlich. Und die Sache mit den Sandwiches im Fährtengelände: Spitze! Auch hier: “Zugabe!”

- Alex, der zusammen mit Heinz zusammenhängendes und identisches Fährtengelände für alle organisiert hat.

- Unsere Fährtenleger Alex, Manfred und Astrid und besonders Torsten, der wieder alles gegeben und garantiert nicht mehr gefroren hat.

- Unsere Verleiterin Helga, die von den ganzen Fährten immer nur wenig mitbekommt, weil sie ständig auf dem Weg zu einer neuen Verleitung ist.

- Unseren Helfer Patric, der mit nur zwei Hunden nicht richtig warm geworden ist, aber bestimmt seinen Spaß mit den beiden kernigen Rüden hatte.

- An die Gruppe, die Zuschauer, die Kuchenspender und und und.

- Und diesmal auch an den Wettergott! Braver Jung!